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Kap5.17 Denn das Gebet dient der Liebe Drucken

„Was kann ich für dich tun, Priester.“
Hassan legte dem Mann eine Hand auf die Schulter und führte ihn durch den kleinen Friedhof, der bei dem awarischen Gotteshaus lag. „Willst du nicht, dass Gottes Fluten Deinen Garten überspülen, dann baue einen Deich.“
Der Mann löste sich, um sich vor Hassan aufzubauen. „Denn das Gebet dient der Liebe, nicht der Landwirtschaft.“


„Du arbeitest allein?“
„Nein. Ich habe zwei Novizen.“
„Hast du Kontakt zu anderen?“
„Einige, wenige. Du musst sie allerdings selbst ansprechen.“
„Hat jeder noch weitere Mitarbeiter?“
„Ja, sie haben jeweils zwei oder drei Novizen.“
„Was ist Eure Aufgabe, wenn Ihr keine besonderen Aufgaben habt?“
„Da uns der Weg in die Armee und zu Ämtern versperrt ist, gehen wir Berufen nach, zu denen wir Zugang haben.“
„Wo arbeitest Du?“
„HDW.“
„Das ist ein Rüstungsbetrieb.“
„Ich haben keine Sicherheitsbescheinigung. Wenn das Deine Frage ist. Ich arbeite als Schlosser an zivilen Schiffen.“
„Und die Arbeiterbewegung?“
„Da haben wir sehr gute Verbindungen. Kontakt mit dem Betriebsrat ist uns gestattet.“
Hassan nickte. „Ich werde auch die Anderen ansprechen. Kannst du Nachrichten an Govelli schicken?“
„Ja. Es sind jedoch lange Wege, es wird drei Tage dauern.“
„Sind die Wege noch sicher.“
„Der Pontifex hält sie für sicher.“
„Okay.“ Hassan musste lächeln. „Der Falke holt aus zum Schlag. Der Hase starrt angstgebannt. Wir werden die Katze wecken, noch ehe der Schnee fällt. Möge die Jagt glücken.“
Der Mann wiederholte. Dann lachte er. „Noch ehe der Schnee fällt. Auch wir werden uns vorbereiten. Möge die Jagt glücken.“