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Kap5.21 Beobachter und Beobachtete |
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Markus und Martina hatten abwechselnd am Spion beobachtet. Es war informativer als das letzte Mal gewesen; und sie hatten den ein oder anderen besorgten Blick miteinander ausgetauscht. Nun waren nur noch Moeller und David im Raum. Aus den Lautsprechern erklang Moellers Stimme: „Ballard, ich bin nicht sicher, ob das was bringt. Aber Sie haben Recht, wir sollten keine Möglichkeit unbeachtet lassen. Haben Sie eine Idee, wie wir rausfinden, ob die Mädchen etwas wissen?“ „Ich werde sie einfach fragen.“ David lachte.
„Seien Sie vorsichtig. Und unterschätzen Sie die beiden nicht, nur weil sie hübsch sind!“ David nickte lächelnd: „Ich werde ganz sicher vorsichtig sein und niemanden unterschätzen.“ „Wann gedenken Sie, sie zu treffen?“ Moeller packte seine Unterlagen ein. Wie zuvor unterrichtete Markus Martina über Details, die er sah. David antwortete: „Morgen ist Mittwoch. Da sind sie für gewöhnlich zu Haus. Ich werde mal vorbeischauen und mich nach dem Befinden erkundigen.“ Moeller lachte. „Sind Sie sicher, dass die Mädels ihre alten Gewohnheiten noch pflegen?“ David drehte Moeller den Rücken zu und sah direkt in Richtung des Spions an der Wand. Markus auf der Gegenseite gab zögerlich auch diese Geste an Martina weiter. David lächelte: „Ich bin ganz sicher, morgen dort zwei kleine Turteltauben vorzufinden.“ Markus sagte nichts und starrte weiter in den Nachbarraum, den nun auch David und Moeller verließen. Dann drehte er sich zu Martina. Martinas Mund stand offen. Sie suchte sich zu verteidigen: „Ich weiß es nicht.“ Markus fixierte sie, die Augen verengt, den Mund leicht geöffnet. Martina schüttelte den Kopf. „Vielleicht Sabine.“ „Kann das sein?“ fragte Markus. „Ich weiß es nicht.“ sagte Martina, den Mund aus Nachlässigkeit leicht geöffnet und kleine Falten an der Nasenwurzel schlagend. „Ich hätte gedacht: Nein.“
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