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Markus hatte sich David’s Drängen schließlich gebeugt und ihm eine Zigarette gegeben. „Ach, um die Sanitäter mache ich mir keine Sorgen. Die werden das einem alten Oberstleutnant schon nachsehen. Mehr Angst machen mir die Krankenschwestern. Das sind echte Bestien. Aber das weißt du ja besser als ich.“ David lachte. In das Lachen mischte sich ein Husten. „Du bist echt ein Idiot.“ Markus schüttelte den Kopf. „Wo wir bei dem Thema sind. Reser-Weiden war hier.“ Markus nickte. „Ja, ich weiß.“ „Hast Du mit ihm gesprochen?“
„Bevor er zu dir kam, kurz nach der Schlacht.“ „Was hat er gesagt?“ Markus hob die Schultern und lachte. „So genau, kann ich das nicht sagen. Es wirkte alles etwas verworren.“ Er wollte noch mehr über das Gespräch sagen, aber David fuhr fort. „Ja, er schien mir etwas in Gedanken versunken zu sein. Was es war, habe ich aber nicht raus gefunden. Die Schwestern haben ihn gleich wieder rausgejagt, weil ich unters Messer sollte. Er wollte aber noch mal wiederkommen.“ „Na, vielleicht kriegst Du es ja aus ihm heraus, was er so in seinem Generalskopf bewegt. Mir wollte er es nicht sagen. Nun, was es auch war, es wird schon seine Richtigkeit haben.“ „Ich denke auch.“ David nickte. „Weißt Du, wir haben uns lange beschnuppert und er hat mich lange auf die Probe gestellt.“ Er zog an der Zigarette. „Wahre Treu war schwer errungen.“ Gab Markus daraufhin zurück. „Ja.“ David lachte. „Nur habe ich irgendwie den Eindruck, als wäre das bislang nur der erste Schritt gewesen, bis ein schönrer Morgen tagt.“ Er musste wieder husten. „Bist du sicher, dass ich dir die Zigaretten da lassen soll?“ „Hör mal, ich bin doch keine Memme von Heimatschutz, die gleich mit dem Rauchen aufhört, nur weil er einen Splitter in die Lunge bekommen hat.“ Er holte tief Luft: „Tust du mir einen Gefallen?“ Markus verzog einen Mundwinkel. „Sagst du Sabine, dass ich sie liebe?“ Markus verdrehte die Augen: „Hey, du stirbst schon nicht.“ David lächelte: „Nein, sterben werde ich so bald nicht. Vorher werde ich sie heiraten!“
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