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Kap4.12 Abschied in der Sonne |
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Martina stand mit geschlossenen Augen auf der Dachterrasse und ließ die warmen Strahlen der Julisonne auf sich wirken. Der Tag war bedächtig glänzend, er war leise und friedlich. Markus ging auf die Terrasse und schüttelte bei dem Anblick den Kopf. Er betrachtete seine Freundin, ihre Unbewegtheit und ihre Schönheit. Markus lehnte sich an das Geländer und sprach zu ihr also: „Was wäre Dein Glück, wenn du nicht die hättest, welchen du leuchtest!“
Martina sah zu ihm. „Sprichst du mit mir oder mit der Sonne?“ „Du bist meine Sonne.“ Martina lächelte, dann hob sie die Brauen. „Ich hoffe, du bist nicht gekommen, um von Deinem Untergang zu berichten.“ Markus schüttelte den Kopf und lächelte nicht. „Nein, dafür ist die Zeit noch nicht gekommen. Meine nächste Schritte sind allzu menschlich.“ „Sein vorsichtig, mein Lieber.“ Martina trat zu ihm. Markus nickte. „Ihr seid Grund genug für mich, vorsichtig zu sein.“ Er sah ihr in die Augen, sie küsste ihn. Er küsste sie und ging sich von Sabine verabschieden. Sabine war über das Schälen eines Apfels am Küchentisch in Gedanken versunken. Als sie Markus hörte, blickt sie auf. Sie sah ihn an. Markus setzte sich ihr gegenüber hin und nahm ihre Hände in seine. „Pass auf dich auf, mein Herz.“ sagte Sabine leise. Markus lächelte. „Ich werde auf uns beide aufpassen.“ „Das musst du auch.“ sie lachte. „Er ist manchmal unbesonnen.“ „Mach dir keine Sorgen, Liebe.“ Er küsste ihre Hände. Sabine drückte seine und sagte dann. „Nein.“
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