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Ah, remember the back streets of Naples, two children begging in rags Both touched with a burning ambition to shake off their lowly-born tags, so they try. Peter Sarstedt
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Kap3.01 WG Frühstück |
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„Erhängen sollte man die alle!“ Markus legte bereitwillig den Wirtschaftsteil beiseite und fragte höflich. „Die Brandstifter?“ Melanie sah ihn wenig verständig an. „Entschuldige. War nur ein Spaß. Wen sollte man denn erhängen? Melanie.“ Die üppige manche sagten füllige 65-Hektar-Freundin von Claas legte den Hauptteil des Anzeigers weniger ruhevoll als Markus auf den Tisch, so dass Brotkrümel durch die Küche schossen. „Diese Faschisten und Kriegsverbrecher!“
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Kap3.02 Gulasch |
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„Nach Finnland?“ Sabine hatte ihre Augen entgegen ihrer Gewohnheit aufgerissen. „Ja, ich habe es gerade erfahren.“ Martina verzog die Mundwinkel. Sie saßen gemeinsam zu Mittag in einem Restaurant an der Förde. „Das heißt, er ist kalt gestellt.“ „Das heißt es wohl. Er wird jetzt zwar zum Oberst befördert, aber sein Einfluss ist erstmal hin.“ „Was treibt diesen Teichert-Waldesleben?“ Martina zog die Schulter hoch und betrachtete ihr Essen. „Erst unterstützt er Sowinski und jetzt wird Reser-Weiden wieder aus dem Stab entfernt – nach kaum einem Dreiviertel-Jahr und nicht etwa zu einem Kommando im Süden, sondern in den hinterletzten Winkel des Bündnisgebietes.“ Martina spießte mit ihrer Gabel ein Stück Gulasch auf. „Es könnte besser laufen.“
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Kap3.03 Prüfungsstress |
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Die Prüfung zum Bakkalaureus, oder Bachelor, wie es meist genannt wurde, und die dazugehörige Arbeit waren im Prinzip keine große Sache, nicht so etwas wie die Verteidigung einer Master- oder Doktorarbeit, bei der sich fast der gesamte Lehrkörper der Fakultät und, im Falle der Doktorarbeit, noch zwei externe Prüfer einfanden. Anwesend waren neben Markus nur Professor Kleist und ein Schriftführer, ein Doktorand des Professors. Da der Bachelor quasi eine Pflichtveranstaltung für alle Abiturienten war, die sich nicht mit Händen und Füßen dagegen wehrten – und so auch alle Chancen auf eine gute Stellung aufgaben, wurden die Studenten in einer Art Massenabfertigung durchgeschleust. Unangenehm war an dieser Prüfung nur,
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Kap3.04 Integration |
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Major Butunelli saß an ihrem Schreibtisch im Büro, als Markus pünktlich erschien. Er hatte eine Gesprächseinladung von der Fernaufklärung in Form eines Marschbefehls erhalten, und somit waren seine Möglichkeiten, die Einladung abzulehnen, eingeschränkt gewesen. Aber er wäre auf jeden Fall gekommen, da er zu erfahren hoffte, wie es sich mit dem Überläufer entwickelt hatte. Und ein anderer Grund als die Vorfälle des vergangenen Jahres kam kaum in Frage.
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Kap3.05 Grillen am Strand |
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„Du musst Hassan sein. Ich bin Sabine.“ Sabine schenkte Hassan ein Lächeln und reichte ihm die Hand. „Ich darf doch Hassan sagen?“ „Aber sehr gern.“ Hassan erwiderte den Händedruck und verbeugte sich leicht. „Darf ich dir Martina vorstellen?“ Martina hatte Hassan sorgsam ins Auge gefasst. Offenbar war die Beurteilung positiv ausgefallen, denn auch sie lächelte und reichte Hassan die Hand. „Hallo.“ „Martina, es freut mich. Hassan.“ „Markus erzählt viel Gutes von Dir. Und seine Freunde sind auch meine Freunde, denn er irrt sich in solchen Dingen selten.“ Markus trug knielange Hosen und hatte den Grill im Sand abgestellt.
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Kap3.06 Spaziergang an der Förde |
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„Ich habe nun eine ganze Reihe von Leuten hier gesprochen und jeder sieht andere Gründe für den Untergang der alten Ordnung, der eine die Dekadenz, ein anderer die wirtschaftliche Anfälligkeit der westlichen Welt, ein Dritter sieht militärische Fehler und andere haben wieder andere Aspekte, die sie hervorheben.“ Hassan blickte zu Markus, der neben ihm ging. Die Augustsonne hatte sich dankenswerterweise hinter einigen Wolken verschanzt. „So recht, gibt keiner uns oder denen, die mit der Wanderung begonnen haben, die Schuld daran.“
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Kap3.07 Born to be wild |
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Markus kam den Flur entlang auf dem Weg in die Küche und blickte, bevor er abbog, kurz nach links in Sabines Zimmer. Das bereute er in gewisser Weise. In gewisser Weise auch nicht. Sie stand mit dem Rücken zu Tür, nur mit einer Jeans bekleidet, vor dem Spiegel und war gerade dabei, sich eine Jacke anzuziehen. Markus wandte sich mit einem Schlucken in Richtung Küche. „Hey“, rief Sabine ihn zurück. „Wie findest Du, sehe ich aus?“ Markus drehte sich wieder zu ihr um und sah sie auf dem nackten Oberkörper eine Lederjacke tragen. Er räusperte sich und antwortete: „Like a true nature’s child.“
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