|
Kieler Nachrichten, 12. September Tod des langjährigen Präsidenten Wie das Präsidialamt heute bekannt gegeben hat, ist der ehemalige Präsident und Marschall der deutschdänischen Allianz Heinz von Rechtensberger am vergangenen Donnerstag nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren auf Römö gestorben. Seine Karriere begann von nunmehr fast …
Der Anzeiger Situation in besetzten Gebiete besorgniserregend Kiel, 27. November. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Kramer hat die Lage in der neu gewonnenen Sicherungszone in der norddeutschen Ebene als besorgniserregend bezeichnet. „Nach den Anschlägen in der vergangenen Woche mit heute bekannten zweiundzwanzig toten und über sechzig verwundeten Soldaten, gibt es nichts schön zu reden.“ sagte er am Montag. Es scheine, so Kramer weiter, dass die Aufgabe der Sicherung unterschätzt wurde und dass die heute eingesetzten Kräfte „bei weiten“ nicht ausreichen würden. Sein Kollege im Verteidigungsausschusses Borgaars forderte, dass jetzt „offen und ehrlich“ über die Probleme diskutiert werden müsse und dass Regierung, Generalstab und Parlament gemeinsam Lösungen suchen müssten. „Es gehe nicht an, ohne Rücksprache eine weitere Division in die Gebiete zu entsenden. Militärische Operationen seien Sache der Armee, Integration sei aber Sache der Politik“ so Borgaars. Derweil meldet das Armeekommando Süd eine erfolgreiche Aktion gegen Awarische Aufständische in der Region Nienburg an der Weser. Bei den Gefechten, die bereits am vergangenen Freitag stattgefunden hatten, wurden laut Angaben vierzehn Kämpfer getötet und acht gefangen genommen. Über Verluste auf Armeeseite sowie über die eingesetzten Verbände ist bislang nichts bekannt.
Kieler Nachrichten Reser-Weiden wegen Landesverrat verhaftet Kiel, 29. Dezember. Der Generalmajor H.-J. Reser-Weiden wurde am 28. Dezember wegen des Verdachts auf Landesverrat auf dem Weg von Römö nach Kiel von Feldjägern verhaftet. Er wurde mit sofortiger Wirkung des Kommandos über die zweite Division enthoben. Bis Abschluss des gegen ihn eingeleiteten Verfahrens wird er seinen Rang als Generalmajor behalten. Im Falle einer Verurteilung droht Reser-Weiden neben der unehrenhaften Entlassung mit Degradierung eine lebenslange Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft des Heeres hat gegenwärtig noch keine konkreten Aussagen zu den Anschuldigungen oder den Stand der Ermittlungen verlautbaren lassen. Es hieß nur in einer ersten Stellungnahme, dass eine Anklageschrift in der Vorbereitung sei.
|