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Berichte aus der Zeit
Zum Kapitel 1 Drucken

Schulbuch 7. Klasse
Die Awarische Föderation
Die Awarische Föderation geht auf den Gründer Awarus zurück, der vorgab in Kontakt mit dem einen Gott der drei großen monotheistischen Buchreligionen zu stehen. Dreißig Jahre nach seinem Tod wurde in einem Landstreifen südlich von Rom eine Awarische Republik ausgerufen, die sich auf die pantheistischen Lehren des Awarus berief. Zunächst durch Mission und später mit kriegerischen Mitteln gelang es der einstigen Republik, die bald in eine theokratische Föderation umgewandelt wurden war, sich innerhalb von 60 Jahren große Teile Süd- und Mitteleuropas sowie Teile des Mittelmeerraumes einzuverleiben.
Die Föderation steht seither in dauerhaften Konflikten mit den christlich dominierten Ländern im Osten Europas und den moslemischen Theokratien Arabiens und Nordafrikas.

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Zum Kapitel 2 Drucken

Meldung der 2. Division 17. März
Gezielte Aufklärung hat den Verdacht bestätigt, dass die Awarische Föderation östlich des Ludwigluster Kanals im Bereich Grabow/Eldena im Begriff ist, eine weitere Panzerdivision aufzustellen. Es wurden 43 neue Awarus-Panzer ausgemacht, so dass sich der Gesamtbestand mittlerweile auf 120-130 gepanzerte Kettenfahrzeuge dieses Typs beläuft.

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Zum Kapitel 3 Drucken

Strategie und Technik
Mehr Leistung für den Heimatschutz
Husum, im Oktober. Die Forderungen der Territorialstreitkräfte nach stärkerer Motorleistung für ihre Kettenfahrzeuge sind seit langem bekannt. Immer wieder kursieren in den betroffenen Einheiten Gerüchte über eine bevorstehende Aufrüstung ihrer Panzer. Strategie und Technik wollte es genau wissen und besuchte die Motorenwerke DA I in Husum. Unser Redakteur, Hauptmann Mannsdorf, sprach mit dem verantwortlichen Entwicklungsingenieur, Philip Behrens.
S.u.T.: Herr Behrens, können Sie unseren Lesern erklären, welche Aufgaben Sie hier im Husumer Werk wahrnehmen?
Behrens: Ich bin seit nunmehr vierzehn Jahren bei DA I und seit gut acht Jahren Projektleiter in der Entwicklung. Gegenwärtig arbeite ich an der Entwicklung des DA-S 50.

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Zum Kapitel 4 Drucken

Kieler Nachrichten, 12. September
Tod des langjährigen Präsidenten

Wie das Präsidialamt heute bekannt gegeben hat, ist der ehemalige Präsident und Marschall der deutschdänischen Allianz Heinz von Rechtensberger am vergangenen Donnerstag nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren auf Römö gestorben. Seine Karriere begann von nunmehr fast …

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Tipping Point Drucken

Auch wenn mir der Begriff bei Schreiben des Romans nicht geläufig war, beschreibt das Nordische Präludium eine Zeit nach dem „Umkipp-Punkt“.

Die Finanzkrise und die gegenwärtig darauf folgende nationalen Wirtschaftsegoismen – noch in Form von Währungsmanipulationen, später verstärkt vielleicht von Protektionismus – sind eine Blaupause für eine Krise, die durch Umweltzerstörung und politischer Unruhe verstärkt wird.

 

Es erscheint fraglich, welche Weltregionen stabil genug sind, in einer großen Krise globale Probleme zu lösen.

 

In den USA sind Land, Bundesstaaten, Gemeinden, Privatleute und Unternehmen so dermaßen verschuldet, dass sie mit ihrer Wirtschaftsleistung nicht in der Lage sind, zumindest den Kapitalstock zu erhalten.  Die Industrie ist auf dem Weltmarkt mit wenigen Ausnahmen nicht konkurrenzfähig. Einzig das Militär rechtfertigt noch auf absehbare Zeit den Status als Hegemonialmacht.

 

China muss stark wachsen, um die politische Unsicherheit im Land zu stabilisieren. Es erscheint aber auch in autark geführten Ländern kaum möglich, ewig mit diesen Raten zu wachsen. Das Platzen eine (Immobilien-) Blase, mit der Folge sinkenden Wachstumsraten und steigender Arbeitslosigkeit, kann die ohnehin schon in den Provinzen aufkeimenden Aufstände im Land verstärken und das Land destabilisieren. Zudem führt die Ein-Kind-Politik zu einer Überalterung der chinesischen Gesellschaft.

 

In Japan ist die Überalterung schon in der Gesellschaft angekommen. Zudem ist das Land in etwa doppelt so hoch verschuldet wie es Griechenland ist.

 

Europa schlägt sich löblich, schafft es aber aufgrund von nationalen Egoismen (noch) nicht seine Stärke zu bündeln bzw. die Schwäche zu kompensieren. China und die USA streiten sich um die Führungsrolle der kommenden Jahrzehnte, und Europa diskutiert (wohlwollend).

 

Südamerika schlägt sich auch löblich, ist aber nicht groß genug, um die Welt zu beeinflussen oder sich zumindest im Krisenfall abzukapseln.

 

Afrika wird trotz seines Reichtums an Rohstoffen, Land und Bevölkerung nicht zu Stabilität beitragen, weil der Aufholbedarf an Ausbildung und staatlicher Strukturen zu groß ist.

 

Australien und Kanada stehen an sich ganz gut da, werden sich aber gegen Krisen aus China und den USA nicht wehren können. Russland kombiniert fast alle Probleme der anderen, wenn auch in abgeschwächter Form. Indien ist wie China intern so unterschiedlich stark entwickelt, dass es sich (neben dem Konflikt mit Pakistan) im Falle einer Krise kaum um die Welt kümmern könnte.

 

Natürlich ist eine (unlösbare) große Krise keine ausgemachte Sache. Die Theorie vom Tipping Point geht nur davon aus, dass es einen Punkt gibt, an dem auch das kooperative Zusammenwirken der globalen Parteien nicht mehr ausreicht, um ein abgleiten der Welt (in chaotische Zustände) zu verhindern. Die Frage ist sicherlich nicht, ob die Bevölkerung und ihre Regierungen bereit sind, vor diesem Punkt einzugreifen. Davon ist wohl auszugehen. Die Frage ist eher, ob dieser Punkt rechtzeitig vorher sichtbar wird, so dass ein Gegensteuern noch greift.