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Gedichte und Liedtexte
Hexameter Drucken


„Sag, wie steht es um unser teures Städtchen, mein Paris?“
„Oh, sie sammeln bei Nacht vielzahlig Truppen zum Sturm.“
„Und der Hellenen Streiter, stehen die Reihen geschlossen?“
„Wider der Völker Fürst, Odysseus stiert nach dem Throne.
Laertes Sohn dem Falken gleich sucht die Massen zu täuschen.
Er will besteigen das Pferd sich zu gewinnen die Macht.“
„So vertilgen sich selbst die Griechenleute der Torheit?“
„Es sind ihrer noch viel, brüllend dem Siege hinzu.“
„Doch wer steht an unserer Seite, sprich mein Geliebter,
Wer befreit mir den Mann, Hektor mein Leben, mein Schatz?“
„Amazonen stehen bereit, den Hektor zu holen,
Pentesileas Mut, ihre Gewandtheit, ihr Stolz.
Aus dem tiefen Süden kam er, Eos zur Ehre,
Memnon unser Freund, er wird bereden das Volk.
Skamanders Furten, an ihnen wollen wir fortgehend wachen,
Als der Brücken Wacht, bieten wir Stürmenden Halt.
Antenor, Thymötes, greise Männer bereden den Senat.
Reden wird hören das Volk, weinen wird Seele und Herz.
Rechte und Freiheiten wieder holen, Hoch den Gerechten.
Und entgeht er dem Tod, fordern wir Haft für den Lump.“
„Plant auch ein Äneas mutige Taten, das Flüchten zu schützen?“
„Eher wie Anchises alt, liegt er mit Booten bereit.“
„Anchises, war er es, der mit der Venus schlief an dem Abend?“
„Da bin ich sicher: Nein! Kassandra hat sich geirrt.“
„Frau und Gespielin des Paris, holde bezaubernde Göttin
Unser Venus Geschenk, hilft sie dem Hektor zum Sieg?“
„Briseis hilft ihr den Hektor geleiten zur Beute,
Dann will sie eilen zu mir, geb sie nicht wieder heraus“
„Sprachst Du von Briseis, Freundin des grollenden Mannes?“
„Scheusal. Achill, das Schwein!“ kam es aus Kassandras Mund.
„Er wird Verrat begehen an falschen Freunden und Falken,
Weil ihn die Liebe drängt, er will verzichten aufs Gold.“
„Einen Hackenschuss habt Ihr!“ geruhte die Pralle
jetzt zu sagen. „Still!“ kam es von Elisa dann.
„Sie ist ein Luder, aber schön wie der Morgen des Tages,
Bleibst Du die Nacht oder verbleibst Du beim Nein?“
„Eile drängt, die Nacht ist fortgeschritten, Verehrte
Zeiten kommen und gehn. Unsere Zeit ist vorbei.“

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Punk Drucken

Punk Kapitel 3: Die Göttliche Zukunft

„Ja, ich halt die Arbeit hoch, / ich bin so froh, wenn ich maloch. / Die Pause nehm ich niemals mit, / sie bring mich doch nur aus dem Tritt. / Ich stanz und schleif den ganzen Tag, / weil ich so gerne schuften mag. / Treibt dann der Schweiß mir aus der Por, / liegt das dran, dass ich jetzt bohr…

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Ein Soldatenchor Drucken

 

„Du gingst für uns den Weg voran.

Mit Wut und Schwert der Freiheit zu.

Wir sahen Deinen Nacken starr.

Dein Arm ward stark, Dein Sinn war hold.

Du warst uns Schild und Freund zugleich.

Die See wird weinen, Woge bricht,

Wind treibt von Skagen Wellen an.

Dir zum Gedenken immer dann.

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Sonnenbrände Drucken

 

Der Sonnenbrand liegt auf der Haut

Die Fingernägel abgekaut

Die Göttin aalt sich hell im Licht

Mein Lächeln, ja, das sieht sie nicht

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Pathos Drucken

„…Sie werden euch an jeder neuen Linie entgegen schreien: ‚Gebt euch geschlagen! Geht endlich in die Knie!’ Aber wir geben uns nicht geschlagen, wir gehen nicht in die Knie. Wir werden wie Thor der Hammer sein. Wir sind der Donner des Nordens. Wir werden der Sturm sein, der stählerne Sturm, der sich an unseren Küsten zusammengebraut hat und nun bereit ist, über die Ebene zu fegen. Männer, dieser Tag entscheidet das Schicksal der Allianz. Das Vaterland ruft euch in der Stunde der Not und fragt, ob Ihr bereit seid, Euren Eid zu erfüllen. Erweist euch würdig, Genossen im Bunde. Lasst Eurem Schwur heute grimmige Taten folgen. Männer des Nordens, erfüllt Euren Eid!“

 

...

 

Markus hatte sich das Gefasel von David kopfschüttelnd über Funk angehört und ergänzte an seine Leute: „Jungs, lasst Eure Mütter nicht erfahren, was wir hier heute machen. Also los, gehen wir durch die Barrikaden!“

 
Schnulze des Arbeiterinnenchor Drucken

 

Schnulze des Arbeiterinnenchor des Fertigungsbetriebes Damenoberbekleidung Rendsburg Ost

 

Denkt er an Wälder, Auen, Vieh

Ergreift ihn bald Melancholie.

Er träumt von Eichen, Linden, Tann,

Geht es bald heim, sag mir nur wann.

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